Stanzen, Bohren, Heben, Sägen, Entgraten“ width=
Sie sind hier: Unternehmen > Unternehmensgeschichte 

Unternehmensgeschichte

Mehr als Löcher und Späne – Alfra historisch

Märchen beginnen mit „Es war einmal“ – gute Geschichten mit einer Vision. Wir laden Sie herzlich zu einem Streifzug durch die Alfra-Firmenhistorie ein – denn unsere Wurzeln sind die Basis für Entwicklungen in der Werkzeug- und Maschinenproduktion, die mit Ihren Ansprüchen mithalten.

Vom Elbflorenz in die Rennstadt

Anfang des 20. Jahrhunderts veränderten neue Verfahren zur Herstellung und Bearbeitung von Metallstücken die deutsche Wirtschaft. A.H Mehring erkannte die Chancen des neuen Markts. 1913 gründete er Sägen-Mehring, unsere spätere Schwesterfirma. Nach dem 2. Weltkrieg übernahm Gerhard Döring den Betrieb, der unter seiner Leitung als Sägen-Mehring GmbH in Hockenheim firmierte. Die Rennstadt im nördlichen Baden ist bis heute Standort der Alfra-Hauptverwaltung.

Anfang der 70er Jahre nahm die Firmenhistorie Fahrt auf, denn Christian und Wolfgang Döring kauften die  Ditzinger Werkzeugschleiferei Alfred Raith. Damit stiegen die Söhne des Firmengründers in den Vertrieb von Sägen und Sägeblättern für die Metallzerspanung ein.

Startschuss für Blechlocher und Metallkernbohren über Kopf

1978 übernahm Alfra die Greenlee Tool GmbH in Hanau. Seitdem gehören auch Blechlocher und Bearbeitungsgeräte für den Schaltschrank- und Schaltanlagenbau zum Produktprogramm – heute einer der Schwerpunkte unserer Werkzeug Manufaktur.

In den 80er Jahren begann die Erfolgsstory einer weiteren Neuheit: eigene Metallkernbohrmaschinen, entwickelt unter dem Namen ALFRA ROTABEST®, überzeugten am Markt durch zahlreiche anwenderfreundliche Lösungen. Z.B. die patentierte Sicherheitsvorrichtung für das Arbeiten über Kopf.

Alfra auf internationalem Kurs

Mit der eigenen Produktion von Blechlochern und weiteren Bearbeitungsgeräten schob Alfra gleichzeitig das Exportgeschäft an. Heute machen Lieferungen in über 80 Länder ca. 65% unsers Gesamtumsatzes aus. Seit Mitte der 90er Jahre verfolgt Alfra den internationalen Kurs kontinuierlich weiter. Auf die Gründung von Tochterfirmen in der Schweiz und Großbritannien folgten im neuen Jahrtausend eine Auslandsvertretung in den USA und die Eröffnung des Vertriebs-Office in Singapur. Als neustes Mitglied vergrößerte TMA Niederlande die global aktive Alfra-Familie.

„Made in Germany“ als Wegweiser

Ein weiteres Zeichen für Qualität „made in Germany“ setzte Alfra durch die Übernahme der AKM Berlin.  Aus der ehemaligen Konstruktions- und Fertigungsgesellschaft wurde 2007 ein eigenes Werk.  Dort entstehen auf rund 600 Quadratmetern Produktionsfläche unter anderem Hydraulikpumpen, Kernbohrmaschinen und Entgratungstechnik. Insgesamt produzieren wir heute mit einem Eigenfertigungsanteil von 60 Prozent an zwei deutschen Standorten.

Neuer Name, gleiches Ziel

2017 firmierte das Unternehmen Alfred Raith als ALFRA GmbH. Das Konzept: neuer Name, traditionell hohe Qualitätsstandards. Aktuell ist ALFRA nach DIN ISO 9001:2015 zertifiziert. Der Blick in die Zukunft: Weiter mit Leidenschaft Anwendungslösungen nah am Kunden entwickeln.