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Unternehmensgeschichte

...70er Jahre

Mit dem Kauf der in Ditzingen bei Stuttgart ansässigen Werkzeugschleiferei Alfred Raith beginnt die Geschichte der Alfred Raith GmbH. Unter Beibehaltung des Firmennamens starten die neuen Besitzer C. und W. Döring den Vertrieb von Sägen und Sägeblättern für die Metallzerspanung.

Neben dem Service entwickelte sich dieser Handel immer mehr zum Hauptgebiet der Geschäftstätigkeit. Eine Vielzahl von innovativen Produkten wurde auf dem deutschen Markt eingeführt. So wurde 1974 die Exklusivvertretung für Milford-Säbelsägeblätter und Millers Falls Säbelsägemaschinen für den deutschen Markt übernommen.

Mit der Übernahme der Greenlee Tool GmbH in Hanau von der Firma Acker + Stichel wurden erstmals Blechlocher und Bearbeitungsgeräte für den Schaltschrank- und Schaltanlagenbau in das Programm aufgenommen.

Daneben wurden hydraulische Stanzbügel zum Stanzen von Doppel-T-Trägern eines japanischen Herstellers für den Stahlbau eingeführt.

...80er Jahre

Zu Beginn der 80er Jahre wurden bereits die ersten eigenen Metallkernbohrmaschinen entwickelt und unter dem Namen ALFRA ROTABEST® auf den Markt gebracht. Zahlreiche innovative Lösungen zeichneten diese Maschinen aus wie z.B. die patentierte Sicherheitsvorrichtung für das Arbeiten über Kopf.

Parallel dazu wurde in Hainburg bei Hanau die eigene Produktion der Blechlocher und Bearbeitungsgeräte aufgenommen. Durch die Eigenfabrikation eröffnete sich die Möglichkeit, den Export zu verstärken. Heute beträgt der Export in über 80 Länder einen Anteil von ca. 65% des Gesamtumsatzes.
Ein neuer Produktbereich, stationäre Hydrauliklochstanzen, wurde 1985 durch die Kooperation mit einer renommierten Firma ins Leben gerufen. Exklusiv für ALFRA wurden gefertigt: Hydraulikgeräte und Hydrauliklochstanzen zum Bearbeiten von Schaltschrank-türen bis 2.200 x 1.000 mm. Heute umfasst dieses Programm über sechs verschiedene Modelle für nahezu jeden Anwendungsfall.

...90er Jahre

1992 wurden die ersten Ständerlochstanzen mit einer integrierten Laserzentriereinrichtung geliefert. Ebenfalls im Jahr 1992 wurde eine Konstruktions- und Fertigungsgesellschaft gegründet, die sich mit der Herstellung von Stromschienenbearbeitungsgeräten, Hydraulikpumpen und tragbaren Stanzbügeln für den Stahlbau befasst.

Mit Rittal, dem Weltmarktführer im Schaltschrankbau, wurden zahlreiche
Auslandskooperationen abgeschlossen.

1995 wurde die kleinste und leichteste Kernbohrmaschine, die ROTABEST® Piccolo, auf der "Hannover-Messe" vorgestellt, deren Leichtigkeit und Leistung bis heute unerreicht ist. Im Jahr 1995 begann auch die Fertigung der ersten hartmetallbestückten Lochsägen sowie hartmetallbestückten Kernbohrer - bis dahin eine Domäne japanischer Anbieter. 1997 erfolgte erstmals die Zertifizierung nach ISO 9001. Aktuell ist die Alfred Raith GmbH nach ISO 9001:2008 zertifiziert.

...die letzten Jahre bis Heute

Das Wachstums- und Innovationstempo nimmt stetig zu.

Zu den Auslandsvertretungen in der Schweiz und in England kam in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends eine Tochtergesellschaft in den USA hinzu.

In Berlin wird aus der einstigen Konstruktions- und Fertigungsgesellschaft ein eigenes Werk, verbunden mit dem Bezug eines neuen Gebäudes.

Eine neue EDV-Anlage sorgt Ende 2007 für die nötige Zukunftssicherheit.

Ein technischer Meilenstein ist die neue Hydraulikstanze "Akku Compact". Weitere Innovationen stecken bereits in unseren CAD-Systemen.